Wanderung zum Preikestolen mit Hund

Wanderung zum Preikestolen_Norwegen_Hund_Wohnmobil

geschrieben von Juli.

 

 

Fast wären wir dran vorbei gefahren!

Als wir in Kristiansand angekommen sind, sind wir die Haupttraße einfach drauf los Richtung Norden gefahren, die Lofoten waren unser Ziel.

 Auf dem Weg dorthin wollten wir so viel wie möglich sehen, aber mit so wenig Stress wie möglich. Wir fahren von Stavanger nach Tau mit der Fähre (umgerechnet ca. 50€, hui!).

 

Ich erzähle Mike, dass die Wanderung zum Preikestolen ca. 2 Stunden dauert.
„Ok – machen wir!“

Ich wunderte mich etwas, da es keine Beschwerde gibt, aber gut, ich freu mich!

Denn Mike ist nicht so fürs Wandern, aber hier in Norwegen hat er mir versprochen,

dass wir dies öfter tun. Gesagt – getan!

 

 Der Preikestolen ist wohl eines DER Sehenwürdigkeiten in Norwegen.

Er ist ein Felsvorsprung, „Preikestolen“ heißt so viel wie „Kanzel“, oder wortwörtlich „Predigtstuhl“. Das Felsplateau liegt in Ryfylke, in der Region Hordaland,

 sensationelle 604 Meter senkrecht über dem Lysefjord.

 Jährlich wandern dort 100.000 Menschen dort hoch.

 

Die Felsformation entstand durch Frost  vor circa 10.000 Jahren, als die Kanten des Gletschers bis oberhalb des Felsens reichten. Das Wasser gefror in den Felsspalten und sprengte große, kantige Blöcke ab, die der Gletscher dann mit sich führte. Daher die außergewöhnliche Form des Plateaus!

 

 

Wir tanken noch einmal und fahren den Schildern entlang, die den Preikestolen schon ausschildern.

Fast da, fahren wir an einem Campingplatz vorbei und direkt danach an einem Schild, dass das Campen für die nächsten 3 km verboten ist. Kurz danach kommt ein kleiner Parkplatz der uns ganz gut gefiel, wo wir eventuell über Nacht bleiben könnten. Zwar innerhalb der 3 km, aber das ist egal, außerhalb der Saison wird das keiner kontrollieren.

 

Wir kommen oben am Parkplatz an, dieser kostet 200 NOK, umgerechnet ca. 23 €. Neee, die sparen wir uns, wir stellen uns auf den Parkplatz von dem Hotel. Es steht zwar, dass dort nur Restaurant- oder Hotelgäste parken dürfen, aber das ist das Schöne an der Nebensaison: Es interessiert keinen :-)

 

 

Wanderung_Preikestolen_Hund_Wohnmobil_Norwegen
Der Parkplatz am Hotel.

 

Mike verflucht mich gerade, denn wir haben scheinbar aneinander vorbei geredet, er dachte, dass der komplette Weg hoch UND runter zusammen 2 Stunden dauert. Dabei ist es nur der Weg hoch. Aber hey, versprochen ist versprochen und jetzt sind wir eh schon da! 😉

 

15:15 Uhr, wir packen Proviant, Taschenlampe und Regenjacken ein. Ich hatte kurz überlegt, ob ich mein Stativ auch mitnehmen soll, entscheide mich aber dagegen. Zum Glück, wie ich später feststellen werde!

 

Wir haben allerschönsten Sonnenschein und angenehme 18-20 Grad.

 

Erst geht es einen schönen Waldweg nicht ganz so steil bergauf und man ist noch recht ahnungslos. Etwas weiter läuft man durch einen wunderschönen Kiefern-Wald, mit teilweise recht felsigem Untergrund. Richtig toll, wie in einem Märchenwald! Blickt man nach rechts, hat man einen tollen Blick auf den See „Revsvatnet“.

 

 

 

Nach dem Wäldchen muss man sich wieder etwas über das Geröll kämpfen, aber noch machbar. Danach läuft man über alte Schienen durch das moorige Hochplateau „Krogebekk Myrane. Die Landschaft ist echt beeindruckend, alles leuchtet in einem wunderschönen Gold!

 

Ab und an kommt uns mal jemand entgegen, aber die großen Völkerwanderungen, von denen im Internet die Rede ist, sehen wir hier nicht.

 

Dann geht es wieder bergauf, und diesmal ordentlich! Die Oberschenkel brennen wie Sau, der Foto-Rucksack mit seinen 17 Kilo wiegt ne Tonne und ich muss wirklich von Stein zu Stein klettern. Was ein Glück, dass ich das Stativ nicht mitgenommen habe. Gerade ich mit meinen 1,60 m habe ja nicht die allerlängsten Beine Ich verfluche die Seite, auf der stand, dass der Aufstieg LEICHT ist. Ist vielleicht aber auch besser so, sonst wären wir vielleicht nicht hier hoch gelaufen.

 

Ich will gar nicht wissen, was bei den Norwegern dann als „schwer“ gilt! :-D

 

 

 

Pan ist fröhlich unterwegs und hatte richtig Spaß. Eigentlich sollen Hunde nur an der Leine gehen, aber das war echt zu anstrengend, wir haben ihn hinterher (an ungefährlichen Stellen) ohne laufen lassen. Das war für uns ungefährlicher, denn wenn Pan meint er muss irgendwo stehen bleiben, weil dieser Grashalm gerade besonders toll riecht, dann knickt man womöglich auf dem Geröll noch um, weil man nicht damit rechnet.

 

Vor dem Anstieg hatten wir noch kurz mit 2 Asiatinnen gesprochen, die unschlüssig waren, ob sie den Weg noch wagen wollten, weil es ja schon recht spät war. Die beiden haben sich scheinbar dafür entscheiden, denn sie haben uns tatsächlich schon nach 500 Metern eingeholt, bzw. überholt. Sie hatten so tolle leuchtend gelben Regenmäntel an, die immer mal wieder vor uns zwischen den Felsen aufgetaucht sind.

 

Und uns verhöhnt haben, dass zwei kleine dünne Mädels so viel schneller sind :-D

 

 

 

Wanderung_Preikestolen_Norwegen_Hund_Wohnmobil

Allerdings sollte man sich für die Wanderung echt mehr Zeit nehmen. Der Weg ist wunderschön und wir haben uns echt beeilt, weil wir ja im Dunkeln erst wieder am WoMo sein werden, und wir wollten den Abstieg nicht komplett im Finsteren machen. Wir haben es also trotz kurzer Fotopausen in weniger als 2 Stunden geschafft. 1 Stunde und 40 Minuten ungefähr - Ja, die beiden Mädels waren viel früher oben, aber hey, immerhin haben wir es geschafft! Das waren bestimmt Profi-Bergsteiger 😉

 

Jedenfalls sollte man schon recht fit sein, bzw. ohne körperlichen Einschränkungen. Wir sind jetzt auch nicht die mega-fittesten Menschen, aber ohne Knie-Probleme oder sonstigem. Ein recht alter Hund kommt dort auch nicht hoch, kleine Hunde werden es bei den großen Steinen auch recht schwierig haben, die muss man eventuell mal tragen.

 

Weiter geht’s, wir kommen zu einem felsigen Plateau, mit Seen links und rechts. Schon wieder echt beeindruckend! Und im Sommer bestimmt genial zum Baden! Wir haben es aber eilig (in der Ferne sehen wir wieder die gelben Jacken, die uns anspornen), und wir laufen weiter. Nach einem kurzen Stück gibt es eine kleine Wetterschutz-Hütte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass hier oben echt schlimme Stürme toben können

 

 

 

Das felsige Plateau wird immer steiler, einfach ein rieeeeesiger Felsbrocken, über den man läuft. Und diesmal mit Gegenwind. Ich versuche mir einzureden, dass ich gerade Millionen Kalorien verbrenne und das Gegenwind ja eigentlich total gut ist. Das klappt nur semi-gut. Nach gefühlten tausenden Metern bergauf geht’s endlich wieder waagerecht. Da ist ein kleiner Teil tatsächlich mit einem Geländer gesichert, ich atme auf. Ich habe nämlich echt Höhenangst. Was mich dann aber gleich erwartet, damit habe ich nicht gerechnet.

 

Schmale Felsplatten dienen als Weg, genau neben dir geht es dann einfach mal 600 Meter steil in die Tiefe! Noch dazu ist es sauwindig, so dass das Kamera-Haltern schon zur Aufgabe wird. Puuuh, an manchen Stellen kostet es mich echt Überwindung und ich habe mit leichten Panik-Anfällen zu kämpfen. Aber ich habe jetzt auch nicht 2 Stunden Strapazen auf mich genommen um kurz vorm Ziel umzudrehen!

 

Und dann hat man den Blick auf den Lysefjord. Wahnsinn!

 

 

 

Für die Aussicht lohnen sich die Qualen echt!

 

Die Felsplatten hier sind der Weg. Ich habe dieses Foto auf dem Weg mit dem an die Felswand hinter mir gepresst gemacht. Es geht hier echt einfach mal 600 Meter in die Tiefe und das ist der stinknormale Weg, den tausende Leute laufen. Ich war echt schockiert! Hätt ich mich weiter nach vorne getraut wäre das Bild wohl spektakulärer geworden, aber der Wind und die Höhenangst haben es einfach nicht zugelassen.

 

Dies ist ein Panorama aus 9 Hochkant-Bildern.

 

 

 

Beim Laufen so nah am Abgrund frage ich mich, wie viele Tote es am Preikestolen wohl gibt? Gerade bei diesem Wind kann ich mir einfach gut vorstellen, dass man da einfach runter geweht wird. In Deutschland wäre alles eingezäunt und gesichert. Klar, dann wäre diese Sehenswürdigkeit nicht mehr so naturbelassen.

 

(* Für diesen Gedankengang wurde ich in einer Facebook-Gruppe übrigens bitterböse angegangen. Denn durch solche Fragen: „Wie viele Tote gibt es am Preikestolen?“ würden genau diese Art von Menschen angezogen, die man dort oben nicht haben möchte. Sensationsgeile oder unvorsichtige Menschen, die hinterher vom Berg gerettet werden müssen, weil sie nicht vernünftig eingekleidet waren o.ä.)

 

Tatsächlich sind es nach meinen Recherchen sehr wenige! Im Jahr 2000 sind dort 2 junge Menschen runter gesprungen. In einem Forum hatte ich von einem Hund gelesen, der einem Stück Leberwurst-Brot in den Abgrund hinterher gesprungen ist. Aber fundierte Fakten habe ich dazu nicht gefunden.

 

 

Kurz vorm Preikestolen selbst hören wir komische Rufe und dann sehen wir 2 Personen da oben rumturnen. Ich denk mir, achjaaa, die Russen wieder. Denn egal wo, in Irland, Schottland oder sonst wo waren es immer die Russen, die so lebensmüde sind und sich an die Klippen setzen, mit den Füßen baumelnd am Abgrund und Selfies machen. Allerdings hatten die beiden eine große Kamera, Stativ und ein großen Blitzlicht da oben mit!

 

 Während ich denen noch mit Entsetzen zuschaue (und es waren tatsächlich Inder, keine Russen!), läuft Mike mit Pan den Felsen lang und ich gerate so richtig in Panik. Wirklich. So richtig. Es ist so unfassbar windig, ich schreie wie blöd, dass er da runter kommen soll (was bei dem Wind eh nicht hörbar ist) aber er geht stattdessen noch weiter! Trotz meiner Panik – frag mich nicht wie - habe ich es noch geschafft ein Foto zu machen

 

Andere hätten es vielleicht nicht als so schlimm empfunden, aber ich habe wirklich richtig Höhenangst, mit zitternden, weichen Knien und dem Bedürfnis mich einfach flach irgendwo hinzulegen und mich niemals wieder zu rühren.

Wenn es wirklich lebensgefährlich gewesen wäre – wäre Mike auch nicht auf den Preikestolen gelaufen.

Dadurch, dass ich mich nicht weiter getraut habe, sieht das Foto nicht so spektakulär aus, wie es eigentlich ist.

 

 

Wanderung_Preikestolen_Hund_Norwegen_Wohnmobil

Aber als er dann wieder kam hat er trotzdem einen ordentlichen Anschiss von mir bekommen und wir haben uns zwischen den Felsen kurz hingesetzt.

Trinken oder Essen ging bei dem Wind sowieso nicht, weil es einem alles sofort aus der Hand gerissen hätte (ich frage mich wie der Typ da oben die Kamera halten konnte, echt!) also haben wir noch kurz die Aussicht genossen (ich mit weichen Knien und völlig fertig).

 

Puuuh, und dann hat der Preikestolen auch noch einen riesen Riss an der Kante. Im Leben könnte ich da keinen Fuß drauf setzen.   Der besagte Inder war übrigens mit seiner Hochzeitsgesellschaft dort oben! Sprich 3-4 Menschen, wahrscheinlich die Trauzeugen. Die Braut hatte genau so viel Schiss da oben, das hat man ihr angesehen. Der Bräutigam war sogar noch so nett, ein Foto von uns zu machen.

Auf dem Rückweg konnten wir die Landschaft viel mehr genießen. Auf dem Weg ist wirklich alles wunderwunderschön, ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen!

 

Unterwegs kamen und 2-3 kleine Grüppchen samt Zelt entgegen. Die wollen tatsächlich dort oben Campen! Da müssen sie ich aber schon einen super windgeschützten Platz aussuchen, sonst fliegt das Zelt direkt über die Klippen. Aber den Sonnenaufgang auf dem Preikestolen zu beobachten, stell ich mir toll vor! Allerdings haben wir Nachts gerade so 4-5 Grad, das wär mich echt zu kalt 🙈

 

 

 

Runter ging es wieder über dieses alte Flussbett. Ich dachte, bergab wäre es einfacher, aber wirklich nur ein kleines bisschen. Teilweise musste ich große Felsblöcke mit dem Po zuerst runterrutschen.

 

Ein lustiges Trio kam uns entgegen – scheinbar russischer Herkunft, beide Jungs in Muskelshirts und sie mit Glitzer-Ballerinas.  Fragten uns, wie lange sie noch brauchen werden und stampften lustigen Mutes weiter. Ich hoffe die drei haben es im Dunkeln wieder runter geschafft!

 

Ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte!

 

 

Wir kamen sogar noch im Hellen am Wohnmobil an, weil wir uns auf dem Hinweg  ja so beeilt hatten. Wir fahren auf den kleinen Stellplatz, den wir auf dem Hinweg entdeckt hatten. Da haben wir Martin  und seinen Kollegen getroffen, 2 andere deutsche Camper mit ihrem Bulli, und ein Bierchen getrunken. Die beiden waren am Morgen am Preikestolen, theoretisch müssten wir aneinder vorbei gelaufen sein, wir hoch und die beiden runter.

 

Martin war so nett und hat uns ein paar Fotos zur Verfügung gestellt.

Die beiden sind nämlich ein wenig wagemutiger gewesen als wir - wobei ich sagen muss,  Mike hat nur Rücksicht auf mich genommen - und sind noch ein wenig weiter und höher geklettert.

Wenn du mehr von Martin sehen möchtest, du findest ihn auf Instagram!

 

Unsere Tipps zum Wandern zum Preikestolen:

 

1. Falls du nicht außerhalb der Saison dort bist wie wir, dann gehe so früh wie möglich hoch, dann sind noch nicht so viele Menschen unterwegs. Wenn du lieber Nachmittags wandern möchtest, bedenke bitte die Zeit und plane den Abstieg noch im Hellen

 

 

2. Festes Schuhwerk, richtige Wanderschuhe sind von Vorteil

 

 

3. Passende Kleidung: Auch wenn unten die Sonne scheint, kann das Wetter ganz schnell   wechseln und oben viele Grad weniger sein und Starkregen. Ziehe dich am besten nach dem Zwiebelprinzip an. Ich habe mir zusätzlich noch ein Regencape an den Rucksack geschnallt

 

 

4. Nimm genügend Proviant mit!

 

 

5. Nimm nicht deine ganze Kamera-Ausrüstung mit. Mein 70-200 mm Tele habe ich zum Beispiel gar nicht gebraucht. Das 50 mm Portrait-Objektiv auch nicht.

 Ein Stativ aufzustellen wäre wegen dem Wind überhaupt gar nicht möglich gewesen, da wäre die Kamera direkt umgefallen, ich konnte sie kaum in den Händen halten.

 

 

6. Wenn du mit Hund wandern möchtest, muss dein Hund fit sein und groß genug um allein von Stein zu Stein hüpfen zu können (Pan wiegt 45 kg und ist gut 64 cm groß)

Oder leicht genug, dass dein Hund in die Tasche passt. Dein Hund sollte sehr gut hören und gut an der Leine laufen. Wenn er an der Leine zieht, dann kann es gut ein dass du stolperst und dir den Knöchel brichst oder im schlimmsten Fall samt deinem Hund den Abgrund hinunter stürzt.

 

 

 

Bist du auch schon zum Preikestolen gewandert?          Erzähle uns von deinen Erlebnissen!

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Kommentare: 5
  • #1

    Stefan (Dienstag, 30 Januar 2018 08:31)

    Da werden Erinnerungen wach, war vor ca 10 Jahren dort.
    Was mich damals total fasziniert hat, es lag nirgendwo Müll rum trotz fehlender Mülleimer.

  • #2

    Elke Keßler (Dienstag, 30 Januar 2018 08:39)

    Nun hab ich den falschen Knopf gedrückt...sorry.....aaaalso es wimmelte dort nur so von Japanern in ALLLEN Altersklassen, leichtbekleidet mit Flip Flops und Sommerkleidchen. Ein Graus für echte Wanderer! Ansonsten habe ich mich in diesem Bericht absolut wiedergefunden, was die Empfindungen wegen der Höhenangst angeht. Mir hat z.b. der Riss, der wirklich einmal quer über die Plattform geht, richtig dolle angst gemacht. Bin aber wagemutig an der Hand meines Mannes trotzdem bis fast an den Rand gegangen. Und es war bei uns auch heftig windig. Auf dem beweisfoto klammere ich mich an ihm fest und sehe total verängstigt aus. Nichtsdestotrotz würde ich sagen: eine wirklich tolle Wanderung und.....ich würde sie gerne nochmal machen, bei schönerem wetter und zu einer Zeit, wo keine kreuzfahrer unterwegs sind.

  • #3

    Heidi Behrmann (Mittwoch, 31 Januar 2018 08:55)

    Toller Bericht werde die Tour im Sommer machen freu mich schon riesig darauf �

  • #4

    Morbid-Territories.de (Samstag, 03 Februar 2018 09:57)

    Sehr persönlich geschrieben- dadurch angenehm zu lesen. Sehr gut.
    Die Bilder auch- die Bildfarbe gefällt mir außerordentlich.
    Den Preikestolen würde ich auch als "leicht" beschreiben. Sind einmal bei Nebel hoch, und am Folgetag nochmal bei schönem Wetter (und der besagten Warteschlange bis zur Klippe).
    Aber es hat sich gelohnt. Beides.

  • #5

    Heike (Samstag, 17 Februar 2018 15:18)

    Durch deinen schönen Bericht habe ich meine Wanderung vom August 2017 wieder erlebt. Es war einmalig, nicht so windig aber tausende Menschen obwohl wir morgens 7 Uhr los sind.Der Ausblick war traumhaft bei herrlichen Sonnenschein. Ich konnte auch wie du nicht bis vor. Ich habe über die vielen Menschen gestaunt, die in Flipflops da hoch sind, Muttis mit Babytragetüchern vorm Bauch, Vatis mit heulenden Kindern auf den Schultern. Gerne würde ich die Strapazen bei mehr Einsamkeit nochmals erleben.Ich fand den Abstieg schlimmer weil wir ständig stur nach oben laufenden Menschen ausweichen mussten.
    Deine Fotos sind sehr schön. Lg Heike