Reisetagebuch Norwegen 2017 | Teil 4

Teil 4

10.10.17 | Tag 19

 

 

Heute wollen wir Haukland Beach verlassen und uns einen neuen Stellplatz suchen. Ich habe einige Strände „ergooglet“, am gibt es aber leider keine Möglichkeit dort zu stehen. Der zweite Strand, Skagsanden Beach, ist sehr schön, allerdings ist das eher ein Rastplatz (also nicht der Strand, sondern dort wo wir dann schlafen würden) und man steht fast an der Straße. In der Hauptsasion kann man hier wahrscheinlich gar nicht stehen, weil direkt nebenan ein Campingplatz ist, der aber jetzt schon zu hat.

Der eisige Wind bei einem kleinen Spaziergang am Strand trägt wohl mit zu der Entscheidung bei weiterzufahren. Wir sind aber jetzt vom Haukland Beach auch sehr verwöhnt ;-)

 

 

Skagsanden Beach_Lofoten_Norwegen_Wohnmobil_Hund
Skagsanden Beach
Skagsanden Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund

 

Allerdings fahren und fahren und fahren wir und finden nichts besonders schönes zum Stehen. Verstehe mich nicht falsch! Die Landschaft ist wunderschön und atemberaubend, allerdings gibt es nur eine einzige Straße und sonst nur Berge und Meer, nicht wirklich etwas fernab der Straße.

 

Wenn wir Pan nicht hätten, wäre das wieder was anderes; aber er muss ja große Runden laufen, da können wir nicht einfach auf einem Parkplatz neben dem Wasser stehen.

 

Jedenfalls fahren wir die ganzen Lofoten entlang bis zur südlichen Spitze, traumhaft! Wir fahren bis zum letzten Örtchen namens Å, ein kleines Fischerdorf, das ein Museum ist.

 

Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund_Die Roadies

 

Das ist leider geschlossen, aber es ist auch so schön, es sich anzuschauen. Einen Schlafplatz haben wir allerdings immer noch nicht gefunden und wir beschließen die anderthalb Stunden wieder zurück zu fahren und am Haukland Beach zu bleiben. Eigentlich wollten wir noch den Reinebringen besteigen, entscheiden uns aber dagegen, weil der Aufstieg sehr steil und anstrengend sein soll, worauf wir heute keine große Lust haben. Lieber entspannen :-)

 

Ich hoffe ich bereue es nicht! Aber das wird auch nicht das letzte Mal sein, dass wir hier sind!

 

Unterwegs haben wir diese kleine Eule getroffen...das erst mal, dass ich eine Eule in der "freien Wildbahn" gesehen habe. Sehr süß!

 

 

Eule_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Roadtrip_Hund
Nachtaufnahme_Sterne_Sternenhimmel_Langzeitbelichtung_Norwegen_Lofoten
Unser Schlafzimmer-Ausblick am Haukland Beach. Warum sollte man woanders hin! :-)

11.10.17 | Tag 20

Haukland Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Morgens 10 Uhr. Die Frisur sitzt.

 

Für heute ist eine kleine Bergbesteigung angesagt. Jetzt gerade schreibe ich noch ein wenig das Tagebuch, sichere Fotos, und dann gehen wir  gleich nochmal zum Strand. Danach holen wir Holz fürs Lagerfeuer heute Abend. Das kostet an der Tankstelle hier 93 NOK, ca. 10€, im Laden daneben, so eine Art Baumarkt, XLBygg Lofoten nur 67 NOK.

 

Schon wieder ist supergeniales Wetter! Zwar nur 10 Grad, aber lieber kalt und sonnig als warm und Dauerregen. Allerdings wünsche ich mir zum Fotografieren doch ab und an mal ein paar Wölkchen! Nachmittags haben wir nochmal gegrillt und 16:30 Uhr sind wir los zum Berg. Eigentlich wollten wir den Holandsmelen besteigen. Weil wir ja aber schon auf dem Berg daneben waren, hatte ich mich kurzfristig umentschieden und wollte doch auf den Offersøykammen.

 

Über Google hatte ich den Blog von Travelgraphie gefunden mit Koordinaten des Parkplatzes. Allerdings lag der Parkplatz auf der anderen Straßenseite und war zusätzlich noch gesperrt wegen einer Baustelle.

Wir waren schon knapp dran, weil wir ja pünktlich zum Sonnenuntergang oben sein wollten. Eigentlich hatte ich einen Puffer von 30 Minuten eingeplant. Aaaaber! Mein Computer hat beim Runterfahren Updates installiert und ich war mir nicht sicher, ob er dafür Internet benötigt. Um zum Parkplatz zu fahren mussten wir durch einen Tunnel, wo ich dann natürlich keine Verbindung habe, also mussten wir 12 Updates lang warten. Und das hat sich echt gezogen! :-D

 

Na und der Offersøykammen ist auch noch etwas weiter weg als der Holandsmelen, also haben wir noch mehr Zeit verloren. Im Endeffekt haben wir nirgendwo an der Straße einen Weg entdeckt, also sind wir wieder zurück zum Holandsmelen und in einem Heidentempo hoch gejagt :-D

 

Der Pfad war gut sichtbar und es war nicht ganz so anstrengend (wenn man so rennt wie wir dann hechelt man aber schon), oben angekommen ging der Weg weiter zum nächsten Berg, also sind wir einen Trampelpfad gefolgt um auf die Spitze zu kommen. Auf der Spitze (der Berg ist eigentlich eher ein großer Hügel, also nicht steil), gibt es sehr sehr viele Trampelpfade. Wahrscheinlich von den Schafen, die wir später hören. Pan hat Schafe ja leider zum Fressen gern- und wir hören von weitem Glocken klimpern, die eigentlich nur Schafen gehören konnten. Und tatsächlich tauchen kurze Zeit später Schafgesichter zwischen den kleinen Birken auf. Pan dreht total durch, zieht an der Leine, ist am janken und lässt sich kaum beruhigen- die Schafe veranlasst das zum Glück sich zu entfernen. Zum Glück hatten wir ihn an der Leine – und ans Losmachen war jetzt eh nicht mehr zu denken. Oben angekommen macht Mike ein Päuschen und ich latsche rum und mache Fotos.

 

Holandsmelen_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil

 

Genialen Rund-um-Blick hat man von hier oben! Nach ca. 30 Minuten machen wir uns auf den Rückweg, allerdings finden wir den Trampelpfad nicht, den wir hergekommen sind, aber wir gehen einfach in die ungefähre Richtung. Ich bin davon ausgegangen, dass die Trampelpfade alle irgendwann wieder auf den Weg führen – falsch gedacht! Jetzt wird es auch noch dunkel – am Ende des Berges sehen wir allerdings weit entfernt die Straße, also bricht keine Panik aus. Weil es allerdings schon dunkel wird und der Weg nicht auffindbar, beschließen wir querfeldein auf die Straße zuzulaufen, bevor es finster ist. Mike verflucht mich, wir stampfen durch den Morast, haben nasse Füße, stolpern die ganze Zeit, der Matsch spritzt bis zum Hintern hoch… nach ca. 20 Minuten treffen wir auf einen Forstweg, den wir einfach hinab steigen. Unten angekommen schau ich über Google Maps wo wir sind und laufen Richtung WoMo, nach gut 15 Minuten sind wir dort. Und gerade dort angekommen tauchen Nordlichter auf! Hammer!

 

Wanderung_Holandsmelen_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Wanderung_Holandsmelen_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Berg_Holandsmelen_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Holandsmelen_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund

 

So schnell wie es ging sind wir „nach Haus“ zum Haukland Beach gefahren (5-7 Minuten), weil ich unbedingt die Nordlichter mit schönem Hintergrund fotografieren wollte. Die Lichter zogen sich um den Berg, als würde dieser angeleuchtet. Als wir ankamen sprang ich schnell aus dem WoMo, schnappte Pan und rannte (so schnell es mit schwerem Kamerarucksack und Stativ in der Hand ging) den kleinen Weg rechts am Haukland Beach hoch. Als ich ankam waren die Lichter nur noch kaum sichtbar. Aber mit den richtigen Einstellungen kann die Kamera ja wesentlich mehr ablichten, als man mit dem Auge sieht.

 

Pan saß neben mir und beschwerte sich. Es war auch echt kalt und der Wind eisig…Pan hat ja keine Unterwolle und ist fast nackig am Bauch, und ne Mimose ist er sowieso. Als ich dann also Stativ aufstelle, Kamera einstelle, 20 Sekunden belichte steht er neben mir und jankt. „Wie lange noch? Können wir jetzt gehen? Mir ist kalt!“, und das durchgehend…Bis mir einfiel, dass ich ja noch die ganz tollen Leckerchen in der Tasche habe. Also habe ich immer eines ins Gebüsch geworfen, Pan suchen lassen, belichtet. Foto fertig – Leckerchen geworfen, belichtet. Foto fertig – Leckerchen geworfen, neu belichtet. Was ein Glück, wenn der Hund so verfressen ist ;-)

 

 

Haukland Beach_Lofoten_Wohnmobil_Norwegen_Hund_Nordlichter_Polarlichter

 

In der Zwischenzeit hat Mike unten das Lagerfeuer angemacht. Das ist ein tolles Bild! Zwar recht weit weg, ich hoffe man erkennt es – die Bucht, das WoMo und das Lagerfeuer, traumhaft!

 

 

Unten angekommen setze ich mich zu Mike – auf einmal tauchen die Lichter wieder auf, noch viel stärker als davor! Ich Mike also sitzen gelassen und Fotos gemacht, erst WoMo mit Nordlichtern im Hintergrund, dann am Strand mit Bergen im Hintergrund. Da das Licht sich die ganze Zeit bewegt und wabert, hat man ständig neue Motive. Und wenn man ein Panorama aus 9 Bildern macht a 20 Sekunden Belichtung, dauert das natürlich auch seine Zeit. Als ich dann beschlossen hatte zurück zu gehen, damit ich das mit Mike zusammen auch noch ein wenig genießen kann, klappe ich das Stativ ein, drehe mich um und sehe das leuchtendste Nordlicht des ganzen Abends – also musste die Kamera nochmal aufs Stativ…zum Glück habe ich so einen geduldigen Freund!

 

Wenn wir nicht gerade einen Berg hoch wandern.

 Oder uns verlaufen.

 Oder uns durch Morast kämpfen müssen.

 Oder nasse Füße haben.

:-D

 

Jedenfalls bin ich üüüüüberglücklich, dass mein Wunsch noch in Erfüllung gegangen ist und wir die Nordlichter an einem so schönen Ort sehen durften! Natürlich sieht man die Lichter nicht ganz so doll wie auf den Fotos, die Kamera zeigt ja auch viel mehr Sterne als man eigentlich sieht. Aber beeindruckend ist es allemal!

 

Superglücklich sind wir dann später ins Bett, als wir laute, lachende Stimmen hörten, die direkt bei uns am WoMo waren. Mike wollte eh nochmal raus zum Pinkeln, nachgeschaut – und wieder waren die Nordlichter am strahlen! Also habe ich mir nochmal die Kamera gepackt und wir haben Nordlicht-Selfies gemacht :-)

 

Nordlichter_Haukland Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Nordlichter_Haukland Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund
Nordlicht-Selfiiiieee! ;-)
Northern Lights_Nordlichter_Haukland Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil
Lagerfeuer_Berg_Wanderung_Veggen Mannen_Lofoten_Wohnmobil

12.10.17 | Tag 21

 

Morgens sind wir nochmal zum Uttakleiv Beach gefahren, der ist ja nur durch einen kleinen Tunnel getrennt vom Haukland Beach. Mike geht mit dem Hund, ich mache noch ein paar Fotos. Heute haben wir (endlich!) einige Wolken am Himmel, so dass ich auch um 11-12 Uhr fotografieren kann. Ohne Wolken ist das Licht zu hart, das sieht nicht so schön aus. Und Wolken geben dem Bild Dynamik, ein reiner blauer Himmel wirkt oft langweilig. Jaja, die Probleme der Fotografen, andere freuen sich über blauen Himmel ;-)

 

Das Schöne: Hier gibt es eine Dumping-Station, so dass wir im Bobil duschen und direkt danach das Wasser wieder auffüllen können.

 

Dann geht’s noch einmal zum Haukland Beach; ich möchte nämlich ein Foto von mir und Pan am Strand. Mike macht das WoMo reisefertig, deswegen gehe ich alleine. Ich habe zwar einen Funkauslöser – allerdings habe ich keine Lust alles ranzukramen, tausend Batterien überall rein zu tun, alles einzustellen, so nutze ich die 10 Sekunden Verzögerung.

 

Leckerchen ran, Kamera aktiviert, Pan die Leckerchen vor die  Nase gehalten und zum Stein gerannt. Hingestellt, Leckerchen in den Hund und das gleiche noch mal von vorn. Das haben wir ungefähr 12 Mal gemacht, bis es geklappt hat und Pan so stand wie ich es haben wollte :-D

 

Haukland Beach_Norwegen_Lofoten_Wohnmobil_Hund

 Danach habe ich noch einige Bilder nach links und nach rechts gemacht, zusammengesetzt besteht das Bild nun aus 8 Hochkant-Bildern.

 

Am Hafen selbst in Moskenes sind wir erst vorbei gefahren, auf den Lofoten ist echt alles so winzig!

 Jedenfalls sind wir um 18 Uhr da, können also noch eine Hunderunde drehen und, wer hätts gedacht, wieder Fotos machen! In der Dämmerung am Hafen mit Beleuchtung, schön!

 

 

Die Fähre von Moskenes nach Bodø kostet uns 255 €, das ist echt viel. Aber erspart uns einiges an Zeit, wir müssen nämlich jetzt wieder Gas geben in den Süden nach Kristiansand, von wo die Fähre geht nach Dänemark.

 

Ich denke nächstes Mal werden wir uns ein Fährticket kaufen ohne festes Datum, so dass wir einfach selbst entscheiden können wie lange wir bleiben! Vorausgesetzt man hat keine Termine so wie wir jetzt. Mike muss am 20. In Rostock auflegen und am 21. In Neubrandenburg. Am 25. Liefern wir das WoMo beim Uwe ab, so haben wir noch etwas Zeit. Am 27.10. bin ich dann auf einer Hochzeit arbeiten, also hätten wir jetzt gar nicht so viel Spielraum.

 

Die Fähre benötigt 3,5 Std, also viel Zeit um Tagebuch zu schreiben oder Fotos zu bearbeiten.

 Dachte ich.

 Im Endeffekt war das wieder so eine Schaukelei, dass ich 80% der Fahrt mit geschlossenen Augen verbracht habe. Keine Ahnung warum das funktioniert, aber es funktioniert.

 Achja gut, wir hatten auch noch 2 Tabletten gegen Übelkeit genommen, die bei der Wal-Safari verteilt wurden. Hätten wir mal noch mehr eingesteckt! :-D

 

Um 0:15 Uhr kommen wir in Bodø an, wollen eigentlich nicht mehr weit fahren sondern nur einen Stellplatz suchen, allerdings fahren wir erstmal nur durch die Stadt. Und überall Baustelle. INKLUSIVE Bauarbeitern! Die sind ja in Deutschland recht selten schon tagsüber zu sehen. Die Norweger arbeiten auf den Straßen echt die ganze Nacht, hammer! Da könnten wir uns ne Scheibe von abschneiden, dann hätten wir nicht über so viele Jahre so viele Baustellen auf den Autobahnen,

 

Als wir dann auf der Landstraße sind fahren wir noch gut 2 Std, alles was wir noch schaffen müssen wir morgen weniger fahren!  Dann entdecken wir den Rastplatz in Rognan der ganz in Ordnung ist. Toiletten sind leider wieder abgeschlossen.

 

 

Rastplatz_Rognan_Wohnmobil_Hund_Norwegen

13.10.17 | Tag 22

 

Wir fahren jetzt die ganze Zeit die E6. Schöne Landschaft und die Berge, die jetzt gar nicht so mega hoch sind, aber schon mit Schnee bedeckt sind. Jetzt bin ich um die Winterreifen dch recht froh.

Ich halte die ganze Zeit nach Elchen und Rentieren Ausschau – aber leider lassen die sich nicht blicken.

 

Norwegen_E6_Roadtrip_Wohnmobil_Hund
Proviant ;-)
Proviant ;-)

 

Jetzt in diesem Moment fahren wir in die Baustelle, die wir gehofft hatten zu umschiffen mit der Fähre. Naja, wenigstens fahren wir die im Hellen.

 

 

An Tankstelle gönnen wir uns an der Tanke noch einmal Burger mit Pommes. Die sind echt saulecker hier, genau so wie die østepolse! Und an der Esso gibt es gerade die Oktober-Angebote, da kostet einer nur 35 NOK statt 50-70 NOK, je nachdem wo man gerade ist.

 

An der Tankstelle spricht uns eine Frau an, Anita, und wir kommen ins Gespräch. Sie besitzt eine Farm hier in der Nähe, die wir uns sehr gerne anschauen!

 

Genau für so was ist man doch in Norwegen, die Menschen hier kennen lernen! Sie lebt auf einem rieeesen Gelände mit ihrem Hund Kurt in dem Haus, was ihr Großvater gebaut hat. Die Scheune baut sie aus für Gäste und Events wie Hochzeiten.

 

Sie sagt über sich, sie ist die Hexe aus dem Ort. Wie cool! :-)

 

Sie fährt ein kunterbuntes Auto mit bunten Stoffgirlanden, überall Glitzer und Glimmer und Kitsch, sie erzählt uns, dass das das Auto einer Rallye ist und sie es einfach geschenkt bekommen hat, richtig cool! Das Auto wurde bei einer Rallye von Liverpool über Rotterdam nach Norwegen gefahren, ich habe mir leider nicht gemerkt wie die hieß, aber vielleicht bekomme ich das noch raus!*

 

*rausgefunden! Es ist die Boom Banger Rally!

 

Boom Banger Rally_Norwegen_Wohmobil
Boom Banger Rally_Norwegen_Wohnmobil

Norwegen_E10_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Ihr Hof.
Norwegen_E10_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Das werden die Gästeräume.
Norwegen_E10_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Ihr Land. Ich habe leider vergessen wie viel Hektar das waren. Aber viele Hektar auf jeden Fall!
Rentier_Norwegen_E10_Wohnmobil_Hund_Die Roadies
Die Hütte, in der das Rentierfleisch getrocknet wird. Fand Pan seeeehr interessant!

 

Nach einem Tee und Gesprächen über Gott und die Welt bei ihr im Haus machen wir uns wieder auf den Weg. Anita sagte, wenn wir Elche sehen wollen, müssten wir bei ihr nur hinterm Haus den Berg hoch, aber leider leider müssen wir weiter!

 

Sie wohnt übrigens eine Schotterpiste gut 2 Kilometer lang den Berg hoch, und erzählte uns, dass sie im Winter locker 4 Meter hoch Schnee haben! Da kann man ja gar nicht mehr aus dem Fenster schauen :-D  

 

Wir haben den Stellplatz abends tatsächlich wieder gefunden, den wir auf dem Hinweg entdeckt hatten aber es da zu früh war, um dort zu übernachten. Im Stockdunkeln fahren wir auf den Platz und selbst im Dunkeln sieht der toll aus. Ganz viele Haltebuchten immer mit Bäumen getrennt, viele Feuerstellen und man kann direkt am See stehen. Wir gehen eine kleine Runde mit Pan, entdecken aber keine Toiletten. Dafür aber was Besserers: Die Nordlichter kämpfen sich durch die Wolken!

 

Nach ein paar Fotos wurde es uns zu kalt und mit bloßem Auge waren die Lichter auch kaum sichtbar, so dass wir uns im WoMo einkuscheln und unsere Serie schauen.

 

Da fangen Tropfen an aufs Dach zu fallen, wunderschööööön!

 

 

Wald_Norwegen_Roadtrip_Wohnmobil_Hund

14.10.17 | Tag 23

 

Am Morgen können wir uns erst mal auf dem Platz richtig umsehen. Sehr schön hier!  Toiletten gibt es doch, allerdings ganz widerliche, vollgesch***** Plumpsklos, da will man nicht drauf :-D

Aber ansonsten echt schön angelegt. ABER: Bei der Abfahrt sehen wir ein Schild, dass der Platz 100 Kronen kostet. Das Geld soll man in einen Umschlag tun und diesen in einen Briefkasten. Da es aber keine Umschläge mehr gibt und der Briefkasten offen steht, fahren wir weiter.  Ein Hoch auf die Nebensaison  ;-)

 

 

Campingplatz_E10_Rastplatz_Wohnmobil_Hund (2)
Campingplatz_E10_Rastplatz_Wohnmobil_Hund
Campingplatz_E10_Rastplatz_Wohnmobil_Hund

 

20:00 Uhr

 

Heute sind wir viel gefahren, aber ohne Stress. Und natürlich gab es wieder Pølser! ;-)

 

Norwegen_Roadtrip_Wohnmobil_Erfahrungen_Hund

 

Wir und haben einen tollen Platz halb im Wald entdeckt. Man merkt Pan an, wie sehr er sich freut mal wieder Wald zu sehen!

Wir sind eine riesen Runde gelaufen und ich sammel ein paar "Wald-Accessoires" für die Deko zuhause. Ich habe einen leeren Bilderrahmen, da wollte ich getrocknete Blätter rein tun. Im Wald ist es so wie am Strand;

"Wer am Strand die Taschen nicht voller Steine hat, war gar nicht am Strand."

 

 

Wald_Norwegen_Roadtrip_Wohnmobil_Hund